Ingeborg Arlt ist die Preisträgerin des C.S. Lewis-Preises 2007.
Die Autorin wurde 1949 im Osten Berlins geboren. Seit 1970 lebt
sie in Brandenburg an der Havel und arbeitet als Bibliothekarin
an der dortigen Fouque-Bibliothek.
1987 erhielt Ingeborg Arlt für
ihren Roman ”Das kleine Leben“ den Anna-Seghers-Preis Seither
veröffentlicht sie Lyrik, Kurzprosa und Essays in Literaturzeitschriften
und Almanachen. Ihr historischer Roman „Bittersüß” hebt sich vor allem
in sprachlicher Hinsicht von den übrigen Einsendungen ab und ist in
Aufbau und Form durchdacht und tragfähig.
Der Roman spielt im
brandenburgischen Städtchen Pritzwalk im Jahre 1638. Es herrscht
Krieg, die Schweden stehen vor der Stadt, in der Stadt selbst
herrscht Hunger und die Pest droht auszubrechen. Judith, die
Frau des angesehenen Ratsherrn Kober, macht sich auf, um sich
mit Valentin zu treffen. Dieser ist Lehrer und ihre einzige
Hoffnung, in der Bibliothek des verstorbenen Vaters ein Arzneibuch
zu finden und die Krankheiten in der Stadt zu bezwingen.
Valentin
aber trifft sich aus einem anderen Grund mit ihr: Er glaubt, nur
sie könne das Schicksal der Stadt noch wenden, das Judiths Mann
am Vorabend mit den Worten besiegelt hatte: „Die Stadttore bleiben
zu!“.
Er will Judith zwingen, ihren Mann umzustimmen, indem er ihr
den Verrat gewisser Dinge aus der Vergangenheit androht „Das freut
mich, dass ich mit meinem Urteil, dass hier eine originelle vitale
Sprachqualität zu spüren ist, nicht alleine bin.” Jury-Mitglied Prof.
Johanna Haberer
Ingeborg Arlt kann sich für „Bittersüß” (Arbeitstitel)
über die Auszeichnung freuen. Ihr Buch wird im Herbst
2008 im Brendow Verlag erscheinen.